| Regensburg |
Montag, 26. Oktober 2009
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Arbeitsbericht
Architekturfragmente von der Ruine Waldeck. Im Uhrzeigersinn (um 15:15 Uhr): Fenster- oder Türgewände 17. Jh., vermutlich Halterung für Gebäudeanker, Schwellbrett, Fenstersturz aus Sandstein. (Alle Objekte disloziert)
Dienstag, 20. Oktober 2009
Sonntag, 11. Oktober 2009
Freitag, 9. Oktober 2009
stefan george:
Wer je die flamme umschritt
Bleibe der flamme trabant!
Wie er auch wandert und kreist:
Wo noch ihr schein ihn erreicht
Irrt er zu weit nie vom ziel.
Nur wenn sein blick sie verlor
Eigener schimmer ihn trügt:
Fehlt ihm der mitte gesetz
Treibt er zerstiebend ins all.
Bleibe der flamme trabant!
Wie er auch wandert und kreist:
Wo noch ihr schein ihn erreicht
Irrt er zu weit nie vom ziel.
Nur wenn sein blick sie verlor
Eigener schimmer ihn trügt:
Fehlt ihm der mitte gesetz
Treibt er zerstiebend ins all.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Montag, 5. Oktober 2009
(Ausschnitt)
Jeder Ort hat seinen Zauber
der kurz den Weg erhellt die Nacht
durch die du gehst
als wie ein fallender Stern
und wenn du nicht lernst ihn zu fangen
den kurzen Zauber
mit dem überraschten Herz zu fassen
- was bleibt dir?
Ach Uli!
Tanzend und in Tränen
auf den Alleen den Gassen
den Wegen den Straßen
Und alles was ist wird vergehen
Sieh dem Tag in die Augen:
Vor seinem Licht bleibt nichts mehr verborgen
und kein Traum kann vor ihm bestehen
Du gehst ernüchtert und leer
und ohne alle Sehnsucht davon
Was kannst du noch tun?
Ach Uli!
Tanzend und in Tränen
auf den Alleen den Gassen
den Wegen den Straßen
Hohenaltheim September 2007
der kurz den Weg erhellt die Nacht
durch die du gehst
als wie ein fallender Stern
und wenn du nicht lernst ihn zu fangen
den kurzen Zauber
mit dem überraschten Herz zu fassen
- was bleibt dir?
Ach Uli!
Tanzend und in Tränen
auf den Alleen den Gassen
den Wegen den Straßen
Und alles was ist wird vergehen
Sieh dem Tag in die Augen:
Vor seinem Licht bleibt nichts mehr verborgen
und kein Traum kann vor ihm bestehen
Du gehst ernüchtert und leer
und ohne alle Sehnsucht davon
Was kannst du noch tun?
Ach Uli!
Tanzend und in Tränen
auf den Alleen den Gassen
den Wegen den Straßen
Hohenaltheim September 2007
Mittwoch, 23. September 2009
Montag, 21. September 2009
Was es ist
Eine Kellnerin wischt die Tagesangebote von den Tafeln
Die Bäume schütteln seufzend ihre Blätter ab
Hoch am Himmel stehen nachts schon die Plejaden
und hier verblühen in den Tälern
auf den feuchten Wiesen schon die Herbstzeitlosen
Aber was es ist
woher es kommt
wohin es geht
von was es kündet
Das weiß ich nicht
Bamberg am 1. November 2007
Die Bäume schütteln seufzend ihre Blätter ab
Hoch am Himmel stehen nachts schon die Plejaden
und hier verblühen in den Tälern
auf den feuchten Wiesen schon die Herbstzeitlosen
Aber was es ist
woher es kommt
wohin es geht
von was es kündet
Das weiß ich nicht
Bamberg am 1. November 2007
Donnerstag, 17. September 2009
Was wurde eigentlich aus ...
... den Hightech-Badewannen der 1960er Jahre?
Falls ihr euch das tatsächlich mal gefragt haben solltet (ICH habe es mich gefragt!), dann bekommt ihr darauf jetzt die seit 40 Jahren überfällige Antwort! Hier sind sie, die Badeträume des ausklingenden Wirtschaftswunders:
Ehemaliges Stadtbad Bamberg. Die Ego-Luxuswanne geht in Rente.
Naturpark Hessenreuther Wald (Oberpfalz). Ausgewilderte Wanne am Ufer eines Teiches.
Donnerstag, 10. September 2009
J. W. v. G.: Willkomm und Abschied
Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
Es war getan fast eh gedacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
und an den Bergen hing die Nacht;
schon stand im Nebelkleid die Eiche,
ein aufgetürmter Riese, da,
wo Finsternis aus dem Gesträuche
mit hundert schwarzen Augen sah.
Der Mond von einem Wolkenhügel
sah kläglich aus dem Duft hervor,
die Winde schwangen leise Flügel,
umsausten schauerlich mein Ohr;
die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
doch frisch und fröhlich war mein Mut:
In meinen Adern welches Feuer!
In meinem Herzen welche Glut!
Dich sah ich, und die milde Freude
floß von dem süßen Blick auf mich;
ganz war mein Herz an deiner Seite
und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
umgab das liebliche Gesicht,
und Zärtlichkeit für mich - ihr Götter!
Ich hofft'es, ich verdient' es nicht!
Doch ach, schon mit der Morgensonne
verengt der Abschied mir das Herz:
In deinen Küssen welche Wonne!
In deinem Auge welcher Schmerz!
Ich ging, du standst und sahst zur Erden
und sahst mir nach mit nassem Blick:
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
und lieben, Götter, welch ein Glück!
Es war getan fast eh gedacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
und an den Bergen hing die Nacht;
schon stand im Nebelkleid die Eiche,
ein aufgetürmter Riese, da,
wo Finsternis aus dem Gesträuche
mit hundert schwarzen Augen sah.
Der Mond von einem Wolkenhügel
sah kläglich aus dem Duft hervor,
die Winde schwangen leise Flügel,
umsausten schauerlich mein Ohr;
die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
doch frisch und fröhlich war mein Mut:
In meinen Adern welches Feuer!
In meinem Herzen welche Glut!
Dich sah ich, und die milde Freude
floß von dem süßen Blick auf mich;
ganz war mein Herz an deiner Seite
und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
umgab das liebliche Gesicht,
und Zärtlichkeit für mich - ihr Götter!
Ich hofft'es, ich verdient' es nicht!
Doch ach, schon mit der Morgensonne
verengt der Abschied mir das Herz:
In deinen Küssen welche Wonne!
In deinem Auge welcher Schmerz!
Ich ging, du standst und sahst zur Erden
und sahst mir nach mit nassem Blick:
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
und lieben, Götter, welch ein Glück!
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