Dienstag, 8. September 2009
Dienstag, 1. September 2009
Mittwoch, 26. August 2009
Mittwoch, 5. August 2009
Abendstern
Ich weiß daß du kommst
wenn ich nicht mit dir rechne
wenn der Himmel hoch ist
und die Dämmerung beginnt
Blau und dunkel ist der Abend
Du sagst:
Sieh auf – hier bin ich!
Du kommst und gehst
nach deinen eigenen Gesetzen
Über dich wacht der Himmel
-- und wirst immer eine andere sein --
Wenn du da bist und mich anblickst - :
klar hell und mich nur meinend
liebe ich dich
Du siehst mich stehn – und ich
wend kein Auge von dir
Was bleibt mir auch anderes zu tun?
Und bist du fort
will ich nicht zu sehr trauern
denn
Ich weiß ja daß du kommst
wenn der Sommer in den Bäumen steht
wenn das hohe Gras nach dir duftet
und ich nicht mehr mit dir rechne!
wenn ich nicht mit dir rechne
wenn der Himmel hoch ist
und die Dämmerung beginnt
Blau und dunkel ist der Abend
Du sagst:
Sieh auf – hier bin ich!
Du kommst und gehst
nach deinen eigenen Gesetzen
Über dich wacht der Himmel
-- und wirst immer eine andere sein --
Wenn du da bist und mich anblickst - :
klar hell und mich nur meinend
liebe ich dich
Du siehst mich stehn – und ich
wend kein Auge von dir
Was bleibt mir auch anderes zu tun?
Und bist du fort
will ich nicht zu sehr trauern
denn
Ich weiß ja daß du kommst
wenn der Sommer in den Bäumen steht
wenn das hohe Gras nach dir duftet
und ich nicht mehr mit dir rechne!
Mittwoch, 29. Juli 2009
Montag, 27. Juli 2009
Andre Heller: A Zigeina mecht i sein
I mecht segn, wia da Summa in die Knia geht,
so kla mecht i’n seng, den Summa,
und dann mecht i seng wia de Vögl wia Kometn promeniern,
wia de Hitzn mia ins Gnack foahrt wia a Pracker - olle Dog!
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Suntag.
A Zigeina, a Zigeina mecht i sein.
A Zigeina mecht i sein.
Kumm spui ma des Liad vom Zigeina.
Ohne Haus, ohne Stod und ohne Gegend,
ganz ohne Gegend – nichts! – fast nix,
wia a Sprungduach in des dea Himmel,
dea braade Himmel, in des da Himmel eini follt,
jeden Dog springta, jeden Dog.
Und Du - geh nacha - und Du - geh schau net so - du warst mei Oide,
mei leiwande Oide - olle Dog!
A Zigeina, a Zigeina mecht i sein.
A Zigeina mecht i sein.
Und da Regn, da Regn und da Gatsch di warn mei Pullowa,
mei Pullowa den ganzn Dog on mir, wie mein Herz, mei Pullowa,
und de Stern, da obn, de Stern am Himmel, der Jubiter, der Sadurn, der Mond,
de warn mei Huat - mei leiwanda Huat!
Und de Wiesn und de Baam und de Gräser de warn mei Schnuaboat - olle Dog!
Des dat ma gfoin des, des dat mi aufdrahn!
I will furt ... ganz weit furt, laßt`s mi ongland ongland ongland ongland ongland ongland in mei Lebn!
Ja, a Zigeina mecht i sein, mit ana rotn Feda, sonst nix!
Wer will kummt mit, wer net, der bleibt do.
A Zigeina mecht i sein.
(Zumindest soweit, wie ich den Text verstehen konnte)
so kla mecht i’n seng, den Summa,
und dann mecht i seng wia de Vögl wia Kometn promeniern,
wia de Hitzn mia ins Gnack foahrt wia a Pracker - olle Dog!
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Suntag.
A Zigeina, a Zigeina mecht i sein.
A Zigeina mecht i sein.
Kumm spui ma des Liad vom Zigeina.
Ohne Haus, ohne Stod und ohne Gegend,
ganz ohne Gegend – nichts! – fast nix,
wia a Sprungduach in des dea Himmel,
dea braade Himmel, in des da Himmel eini follt,
jeden Dog springta, jeden Dog.
Und Du - geh nacha - und Du - geh schau net so - du warst mei Oide,
mei leiwande Oide - olle Dog!
A Zigeina, a Zigeina mecht i sein.
A Zigeina mecht i sein.
Und da Regn, da Regn und da Gatsch di warn mei Pullowa,
mei Pullowa den ganzn Dog on mir, wie mein Herz, mei Pullowa,
und de Stern, da obn, de Stern am Himmel, der Jubiter, der Sadurn, der Mond,
de warn mei Huat - mei leiwanda Huat!
Und de Wiesn und de Baam und de Gräser de warn mei Schnuaboat - olle Dog!
Des dat ma gfoin des, des dat mi aufdrahn!
I will furt ... ganz weit furt, laßt`s mi ongland ongland ongland ongland ongland ongland in mei Lebn!
Ja, a Zigeina mecht i sein, mit ana rotn Feda, sonst nix!
Wer will kummt mit, wer net, der bleibt do.
A Zigeina mecht i sein.
(Zumindest soweit, wie ich den Text verstehen konnte)
Donnerstag, 23. Juli 2009
Zu kurz geratene Gedichte nennt man Haikus...
Und du gehst über
die Straße wie Regen und
noch ist es Sommer
Amberg am 23. Juli 2009
Montag, 20. Juli 2009
Samstag, 18. Juli 2009
Jean Anouilh: Antigone
Und außerdem, sie ist besonders beruhigend, die Tragödie, weil man ja von Anfang an weiß, daß es keine Hoffnung mehr gibt, diese schmierige Hoffnung; weil man gefangen ist, weil man schließlich in der Falle sitzt wie eine Ratte, den ganzen Himmel auf seinem Rücken, und man nichts mehr tun kann, als zu schreien, nicht zu jammern, nicht zu klagen, sondern hinauszuschreien mit voller Stimme, was man noch nie gesagt hat, was man vielleicht nicht einmal vorher wußte, und um nichts: nur, um es zu sagen, um es sich selbst beizubringen, um sich selbst. Im Drama kämpft man, weil man noch irgendwie sich zu retten hofft. Das ist widerlich. Das hat einen Sinn. Aber hier geht es um nichts. Alles ist umsonst. Es gibt schließlich nichts mehr zu versuchen.
Freitag, 10. Juli 2009
Samstag, 4. Juli 2009
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