Donnerstag, 26. März 2009

Die Sterne: Wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt

Wir sind verloren
Wir treiben ab
Und nehmen das alles
mit ins Grab
Die eigenen Augen
Die eigenen Ohren
Ich kann es nicht mehr sehen
Ich will nichts mehr hören

Ich möchte mich in die Ecke verkriechen
aber hilft nicht
Ich könnte den ganzen Tag nur noch schreien
aber nein
Da hilft nichts auf der Welt
wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt

Wir waren verliebt
Kam mir so vor
Und jetzt ist alles
so lange her
Die Nacht vorbei
Der Kiez gefegt
Und alles schleicht,
was sich bewegt

Ich möchte mich in die Ecke verkriechen
aber hilft nicht
Ich könnte den ganzen Tag nur noch schreien
aber nein
Da hilft nichts auf der Welt
wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt

Dienstag, 24. März 2009

Den Tibetern zuerst!


Na, laßt das man bloß nicht den Dalai Lama und seine armen Mönche wissen! Die werden doch ihres Lebens nie wieder froh: Erst die Schlitzaugen und jetzt das! "Ich hatte ein Kloster in Tibet..." und dann? Einen Tritt in den Hintern am anderen! Blöder Mist!

(ach ja, Frage ans Publikum: Darf man sich über Tibeter überhaupt lustig machen derzeit? Ich hab ja doch noch ein paar Skrupel. Egal... irgendwie doch nicht.)

Sonntag, 8. März 2009

Kurzer Brief an Sara

Hey du,
ja das mit dem Arbeit bekommen als Archäologe ... das habe ich erst gar nicht versucht. Und die Doktorarbeit schreibe ich auch nur, weil ich sonst nicht weiß, was ich eigentlich mit mir anfangen soll. So bin ich wenigstens beschäftigt - und das auf Jahre hinaus! - und hab so eine Art Ziel vor mir. Da ist es also eher an mir DICH zu beneiden. Und wenn ich dann meinen Dr. phil. habe werde ich mit einem bösen Grinsen nur die ersten Verse aus dem Faust zitieren: Heiß Magister, heiße Doktor gar/und ziehe an die zehen Jahr/ herauf herab und quer und krumm/meine Schüler an der Nasen herum/und weiß nun daß ein Mensch nichts wissen kann!
Na dann wünsch ich dir viel Freude und Erfolg - vor allem beim Erziehen, ist ja auch irgendwie das wichtigste - aber auch beim Beraten, studieren und vielleicht auch wieder mal Graben und Scherben zählen!
Dein Uli

Sonntag, 1. März 2009

Ceci n'est pas Lord Vader

Ceci est une cafetiere, liebe Jediritter. Folglich dürft ihr sie gerne in Ruhe lassen! Das arme Maschinchen hat von euren ewigen Duellforderungen langsam echt ein ganz und gar "ungutes Gefühl" und ist schon völlig verschreckt. Aber falls ihr einfach mal 'ne Tasse Kaffee haben wollt... immer gerne!






































(Aber wer ist schon so dumm und klebt seiner Kaffeemaschine einen Arm mit Laserschwert an?)

Mittwoch, 18. Februar 2009

Wieder mal rauf und runter

Aus beinahe aktuellem Anlaß. Denn letzten Freitag konnte ich es ja schlecht schreiben. Da hätten sich nur wieder ein paar zum Wedeln mit Zaunlatten verpflichtet gefühlt (mit denen man dann anschließend auf mich losgegangen wäre) und das hatte ich schon, kenne ich schon. Braucht kein Mensch. Dafür jetzt in voller Länge und dreifacher Lebensgröße:

Ach Marie!
Manchmal möchte ich mich in den Fluß stürzen
und für tot zu Tale treiben
vor lauter Melancholie:

Du gehst fort
und mein Herz mag nimmer schlagen
mein Lachen mag sich nimmer heben
mein Aug mag nur noch Trauer tragen

Du gehst!
Und wieder bleibe ich
Ach und bliebest du - so ginge ich!
Was soll das ganze Wandern
das viele Hin und Her?
Denn kehrst du aus der Ferne wieder
bin ich hier nimmermehr

Sieh die Linden stehen doppelt grün!
Der Himmel ist so warm und weit -
wie soll es jetzt noch Sommer bleiben
wenn du gehst?

Und doch -
- doch ich werde fröhlich bleiben
Ich weiß dich fern zwar
doch immer auch nah
Wir sehen uns wieder
so klein ist die Welt
Aus mir verlier ich dich nie
so groß ist mein Herz!

Samstag, 14. Februar 2009

Sturmtief über Böotien

Chalkis - In der sonst eher windstillen Bucht von Aulis in Böotien konzentrieren sich schon seit Wochen schwere Stürme. An Land steht kaum mehr ein Baum und die meisten Hausdächer sind vom Winde fortgerissen worden. Ein Bild der Zerstörung bietet sich. Aufgewühlt ist auch das Meer, das Teile der Bucht von Aulis überflutet hat, da der Wind von Süden, also vom Meer her kommt, und das Wasser auf's Land drückt. Die schweren, oft haushohen Brecher tragen die Planken zahlreicher Schiffe. Es ist von mehreren dutzend vermissten Booten die Rede. Das einzige was Wind und Wellen stand zu halten scheint in diesem Inferno, ist ein aus groben Steinen geschichteter Kubus, der am Ufer des Meeres errichtet wurde, jetzt aber inmitten der tosenden Flut steht. Die entfesselten Kräfte der Natur scheinen ihm nichts anhaben zu können. Ai

Mittwoch, 11. Februar 2009

IN CASE OF EMERGENCY CALL:

---- THE BATMAN!!
Denn Bruce Wayne alias Batman eröffnet derzeit im weiteren Umkreis von Metropolis Filialen, an die sich Schutzsuchende wenden können, die Metropolis nicht auf der Landkarte finden, oder die gerade keinen speziellen Batman-Scheinwerfer zur Hand haben oder einen solchen bei sternklarer Nacht (ständigen Smog gibt es leider nur in Großstädten) einfach nicht gebrauchen können. Die jeweiligen Standorte dieser Fledermaushöhlen sind allerdings geheim, denn sonst könnte Heath Ledger ja einfach mal so reinlatschen, Batman das Schminkköfferchen klauen und das Batmobil bunt anmalen. Für die Bamberger, die dennoch nicht auf die Hilfe "des Schattens der die Nacht durchflattert" verzichten wollen, hier ein kleines Bilderrätsel: Na, gefunden? Dann nichts wie hin! Jeden Dienstag zwischen 8:30 und 9:30 Uhr verteilt Batman kostenlose Autogrammkarten!

Montag, 9. Februar 2009

Für C. W.

Ach du
warum mußten wir uns
voneinander entfernen

Hat es nicht genügt
daß wir uns nicht helfen konnten
müssen wir wirklich

dürfen wir
kein Wort mehr
zueinander sprechen

Ist alles endgültig
vorbei und vergangen
lebt wirklich jetzt

jeder für sich?

Samstag, 7. Februar 2009

Das Monster in der Schlei!

Irgendwo auf der Schlei


Da! Der schreckenerregende Seebesen taucht auf! Er hat sich hinter einer Fahrwassertonne versteckt und wird sich nun mit seinen fürchterlichen Krakenarmen auf ein Schiff stürzen und es mit sich auf den Grund der Schlei ziehen - die hier bis zu zwei Meter tief werden kann!
Hinweis: Der Photograph begab sich für diese Aufnahme NICHT in die gefährliche Nähe des Monsters, sondern benutzte feige ein armlanges Teleobjektiv.